Schon länger helfe ich ab und an mal als Foodfotograf bei Dennis von Einfach Lecker Grillen und Christian von Kikis BBQ Place aus. Natürlich nicht ganz uneigennützig :-).In der Vergangenheit habe ich überwiegend mit dem verfügbaren Licht gearbeitet und bin dabei immer wieder auf die Grenzen der Kamera gestoßen da meistens Abends gegrillt wurde.

Als Dennis am letzten Wochenende ein neues Rezept ausprobieren wollte konnte ich natürlich nicht nein sagen und habe mir noch schnell günstige Softbox bestellt. Wie ich die eingesetzt habe und wir wir den Abend verlebt haben, möchte ich Euch in diesem kurzen Beitrag erzählen.

Die Softbox kam zum Glück noch pünktlich an. Sie wird mit einem Adapter für einen Aufsteckblitz geliefert und hat eine Größe 60&60 cm. Falls es jemanden interessiert kann ich auch gerne den Link hier einfügen, aber man kann auch einfach nach Softbox und Aufsteckblitz bei Amazon suchen und man wird schnell fündig :). Da ich die kontrastreichen Foodfotos, die mit nur einer Lichtquelle geschossen wurden sehr mag, musste ich das natürlich als erstes ausprobieren.

Die ersten Models

Für die ersten Fotos mussten die Kartoffeln herhalten, da das Fleisch leider noch nicht da war. Aber so konnte ich schon mal die Einstellungen an der Kamera und am Blitz anpassen und alles ausprobieren. Der Preis für die Softbox lag bei ca. 30 €, den Blitz und die Auslöser hatte ich schon. Also alles in allem eine Low-Budget-Ausstattung. Aber ich muss sagen: Ich bin von den ersten Ergebnissen echt begeistert.

Und dann war es soweit. Es klingelte. Dennis war da und hatte ein schönes Flanksteak von Landfleischerei Rathsmann aus Lünne dabei. Und dann ging es los mit dem Shooting des Hauptdarstellers.

Während der eigentlichen Zubereitung habe ich mich nur auf das Fotos machen konzentriert. Daher kann ich dazu nicht wirklich viel sagen, aber das Rezept findet ihr natürlich bei Einfach Lecker Grillen. Ich kann Euch aber zumindest etwas zum Setup sagen. Die Softbox mit dem Aufsteckblitz lag recht nah am Ort des Geschehens einfach auf der Arbeitsfläche. Der Blitz war auf 1/32 bzw. 1/64 eingestellt und sorgte für ein schönes, weiches Licht von der Seite. Die Kamera habe ich vorher ohne Blitz auf eine wackelfreie Belichtungszeit von 1/250 sek. und einer Blende von f/8 eingestellt. Damit habe ich dann auch gleich das Umgebungslicht ausgeblendet und hatte somit nur das Blitzlicht auf dem Foto. Bei einigen Fotos habe ich die dunkle Seite (also gegenüber vom Blitz) mit einem weißen Tonkarton aufgehellt.

Das Setup

Während der Zubereitung und während des Grillens habe ich auch noch ein paar Videosnipsel aufgenommen, die ich in den nächsten Tag mal zusammenschneiden werde. Dann könnt ihr Euch die ganze Geschichte auch nochmal als Video anschauen.

Als es dann hieß: Essen ist fertig, musste ich erstmal wieder ran. Das ist der blödeste Moment bei der Hobby-Food-Fotografie. Das Essen steht heiß auf dem Tisch, es riecht sehr lecker, die ersten Leute fangen schon an zu essen und schwärmen wie lecker es doch ist und man selbst macht Fotos und schiebt den Teller zurecht. Aber es lohnt sich etwas Zeit zu investieren. Ich denke die Fotos können sich sehen lassen.

Zusammenfassend kann man nur sagen: Es war ein toller Abend. Ich hoffe Euch hat dieser kleiner Artikel gefallen. Falls ja lasst doch einfach mir einen Like da und schaut auch bei Einfach Lecker Grillen vorbei. Dort gibt es haufenweise leckere Rezepte vom Grill und auch noch ein paar Fotos von mir.

Zum Abschluss noch ein paar mehr Fotos